Verwendung:
Dessertspeisen, Gebäck, Würzmittel
Braun HT ist für Lebensmittel allgemein zugelassen. Ausgenommen sind lediglich unbehandelte und solche Lebensmittel, die nach dem Willen des Gesetzgebers nicht durch Zusatzstoffe verändert werden sollen. Der Farbstoff kommt überwiegend in Süßwaren (max. 50 mg/kg) zum Einsatz ist aber auch zu finden in:
Speiseeis (max. 50 mg/kg)
Kuchen, Keksen, Blätterteiggebäck (max. 50 mg/kg)
Soßen und Würzmitteln (max. 500 mg/kg)
Bedenken :
Kann allergische Reaktionen auslösen.
Es wird vermutet, dass Allurarot AC Hautreaktionen, wie die Neurodermitis, auslösen kann. In hohen Konzentrationen wurde im Tierversuch eine Ablagerung in Nieren und Lymphknoten beobachtet.
ADI-Wert: 3 mg/kg Körpergewicht
Braun HT gilt als unbedenklich.
Wegen seiner chemischen Struktur kann es jedoch bei entsprechend veranlagten Menschen allergische Symptome (Pseudoallergie) auslösen. Insbesondere, wenn bereits eine Allergie gegen Salicylsäure und ihre Abkömmlinge besteht, kann es zu Symptomen auf der Haut oder an den Atemwegen kommen.
Die so genannten Salicylate finden sich in Aspirin (Wirkstoff Acetylsalicylsäure) sowie natürlicherweise in Ananas, Apfelsinen, Aprikosen, Erdbeeren, Grapefruit, Himbeeren, Honig, Johannisbeeren (rot und schwarz), Weintrauben und Zitronen. Auch Personen, die empfindlich auf Benzoesäure (E 210) reagieren oder unter Asthma leiden, können pseudoallergisch auf Braun HT reagieren.
In Fütterungsversuchen wurden bei hohen Dosen Braun HT Ablagerungen in Nieren und Lymphbahnen beobachtet.
Beschreibung :
Farbstoff.
Beschreibung :
Farbe:
Braun.
Beschreibung :
Der künstliche Farbstoff Braun HT gehört zur Gruppe der Azofarbstoffe. Er ist wasserlöslich und auch in saurer Umgebung sowie unter hohen Temperaturen farbecht.
Toxikologie :
Herstellung :
Aus verschiedenen Azofarbstoffen hergestellt.
Braun HT wird in einem mehrstufigen Prozess, der so genannten Azokupplung, chemisch synthetisiert. Dabei entstehen die für alle Azofarbstoffe charakteristischen Azogruppen aus zwei Stickstoffatomen, die zwei Phenolringe verbinden. Unter Braun HAT wird im Allgemeinen das Natriumsalz der Verbindung verstanden. Die Calcium- und Kaliumsalze sowie der Aluminiumlack des Stoffes sind ebenfalls zugelassen.